Vision

Gemeinsam die Transformation positiv gestalten und begleiten 

Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in Bezug auf die Demografie und die verschiedenen Digitalisierungsprozesse zeigen, dass es notwendig ist, umzudenken. Längst steht für viele junge Arbeitnehmer*innen nicht mehr allein der Verdienst im Mittelpunkt, sondern die Work-Life-Balance. Zudem entwickelt sich der Arbeitsmarkt immer weiter zu einem Arbeitnehmer*innen-Markt. Die fast schon eingestaubte „das haben wir schon immer so gemacht“- Mentalität sorgt eher für Demotivation, anstatt positive Veränderungen ins Unternehmen zu tragen. Zusätzlich gilt es in Zeiten des eklatanten Fachkräftemangels zum einen die Möglichkeiten der Mitbestimmung zu nutzen, um die Situation im Betrieb zu verbessern, aber auch Chancen zu sehen, um Arbeitsplätze zu erhalten und zu sichern. 


Daher sind die DGB-Gewerkschaften gemeinsam mit dem DGB selbst an die Thüringer Landesregierung herangetreten und haben eine Unterstützungsmöglichkeit für betriebliche Interessenvertretungen gefordert. Im Bewusstsein der Transformativen Prozesse in Thüringen wurde somit der Grundstein für die Gründung der Transformations- und Technologieberatungsstelle Thüringen gelegt.
Als Teil eines bundesweiten Netzwerkes von Technologieberatungsstellen (TBS-Netz) ist die Thüringer TTBS gGmbH die erste Beratungsstelle dieses Netzwerkes in den neuen Bundesländern.
Wir – als TTBS – begleiten die betrieblichen Interessenvertretungen und beraten euch bei der Durchsetzung eurer Mitbestimmungsrechte.

Wir unterstützen euch mit qualifizierten, praxisorientierten Beratungen zu den Themen, die in euren Betrieben aktuell relevant sind. Von Arbeitsorganisation über wirtschaftliche Angelegenheiten bis hin zum Thema IT und Datenschutz sind wir für euch da und begleiten euch für „Gute Arbeit“.

Das Team

Claudia Grässle

Geschäftsführerin
Gewerkschaft: IG BCE & Ver.di

Arbeitsschwerpunkte:

  • Geschäftsführung der TTBS gGmbH

Bei der Beratung zu wirtschaftlichen Angelegenheiten geht es u die schwersten Zeiten in Betrieben. Wenn umfangreiche Betriebsänderungen und Kündigungswellen angekündigt werden helfen wir im Rahmen dieser Beratung mit der Entwicklung von Alternativkonzepten zur Beschäftigungssicherung, helfen bei der Erstellung von Sozialplänen und unterstützen in der Verhandlung mit der Geschäftsführung. Das Zeil dieser Beratung ist es auf der einen Seite den Betrieb mit einer größtmöglichen Zahl an beschäftigten zu erhalten und die wirtschaftlichen Aspekte genau zu prüfen oder auf der anderen Seite dafür zu sorgen, dass im Falle von unvermeidbaren betriebsbedingten Kündigungen die Beschäftigten gut aufgefangen werden und einen möglichst angenehmen Übergang haben.

Thomas Ernst

Berater
Gewerkschaft Ver.di
Arbeits- und Wirtschaftssoziologe M.A.

Arbeitsschwerpunkte:

Im Rahmen dieser Beratung wird eine detaillierte Analyse der aktuellen Gegebenheiten im Betrieb erstellt, um herauszuarbeiten welche Transformationsprozesse vorliegen und wie diese gestaltet werden können bzw. gestaltet wurden. Gemeinsam mit dem Gremium wird ein Konzept erstellt, um diese Prozesse arbeitnehmerfreundlich umzusetzen, sodass eine höchstmögliche Transparenz und Akzeptanz allen Stakeholdern gegenüber erreicht werden kann. Schließlich werden diese Konzepte der Geschäftsführung vorgelegt und verhandelt.

Bei dieser Beratung wird mit Hilfe der vorliegenden Informationen im Betrieb eine Altersstrukturanalyse erstellt welche darstellt wie sich die Demografie im Unternehmen entwickelt und welche Auswirkungen dies für die Arbeit sowie die Qualifizierung im Betrieb hat. Nach dem ein Überblick vorhanden ist, werden verschiedene Lösungskonzepte entwickelt und beraten, um negativen Entwicklungen entgegenzuwirken und positive Entwicklungen zu fördern.

Datenschutz liegt zwar in der Verantwortung der Geschäftsführung aber auch die Interessenvertretung muss wissen wie mit den Beschäftigtendaten umgegangen wird, um die Einhaltung der Gesetze im Betrieb zu kontrollieren. Im Zuge dieser Beratung geht es einerseits darum, einen Wissensstand zu erarbeiten bei dem das Gremium in die Lage versetzt wird datenschutzrechtliche Betrachtungen nachzuvollziehen. Außerdem kann im Rahmen dieser Betrachtung auch ein Datenschutzkonzept für das Gremium selbst erstellt werden, um beim Umgang mit Beschäftigtendaten mehr Sicherheit zu haben. Denn auch die Interessensvertretung hantiert mi sensiblen Daten und muss dementsprechend ein Datenschutzkonzept, andernfalls kann die Geschäftsführung die Herausgabe von Mitarbeiterdaten

Im Rahmen dieser Beratung geht es in erster Linie um das Gremium selbst und die Prozesse mit denen es sich auseinandersetzt. Hierbei werden sowohl die Geschäftsordnung der Gremien sowie die internen und externen Prozesse auf den Prüfstand gestellt. Das Ziel ist es durch reibungslose Abläufe im Gremium einer Überarbeitung vorzubeugen und gleichzeitig durch gut strukturierte Prozesse besser auf Augenhöhe mit der Geschäftsführung arbeiten zu können.

Neu gewählte oder sogar neu gegründete Gremien haben oftmals ähnliche Herausforderungen zu bewältigen. Wie arbeitet man strukturiert miteinander insbesondere wenn die Arbeit Fachfremd ist, wie strukturiert man sich am besten insbesondere wenn man im Ehrenamt nicht freigestellt ist und wie kann man der Flut an Aufgaben und rechtlichen Voraussetzungen Herr werden ohne dabei andere wichtige Dinge zu vernachlässigen. Bei dieser Beratung geht es darum, den Grundlegenden Aufbau eines Gremiums zu strukturieren, egal ob das Gremium gewechselt hat und man keinen Überblick hat was bisher passiert ist oder ob man komplett neu aufgestellt wurde. Ziel ist es hier eine rasche Arbeitsfähigkeit herzustellen und direkt strukturiert zu arbeiten, parallel soll das Gremium als ganzes und auch die Stellung des Gremiums im Betrieb gestärkt werden.

Bei der Beratung zu wirtschaftlichen Angelegenheiten geht es u die schwersten Zeiten in Betrieben. Wenn umfangreiche Betriebsänderungen und Kündigungswellen angekündigt werden helfen wir im Rahmen dieser Beratung mit der Entwicklung von Alternativkonzepten zur Beschäftigungssicherung, helfen bei der Erstellung von Sozialplänen und unterstützen in der Verhandlung mit der Geschäftsführung. Das Zeil dieser Beratung ist es auf der einen Seite den Betrieb mit einer größtmöglichen Zahl an beschäftigten zu erhalten und die wirtschaftlichen Aspekte genau zu prüfen oder auf der anderen Seite dafür zu sorgen, dass im Falle von unvermeidbaren betriebsbedingten Kündigungen die Beschäftigten gut aufgefangen werden und einen möglichst angenehmen Übergang haben.

Beschäftigungssicherung ist ein wichtiger Grundstein der Arbeit bei Beratungen zu diesem Thema werden gemeinsam mit dem Gremium Handlungsfelder analysiert, um zuerkennen in welchen Kontexten Handlungsbedarfe bestehen. Je nach Situation im Betrieb werden dann kurz-, mittel- und langfristige Konzepte erarbeitet die bei der Beschäftigungssicherung unterstützen. Hierbei werden wirtschaftliche, demografische und infrastrukturelle Aspekte betrachtet und es wird gemeinsam nach Lösungsansätzen gesucht.

Digitalisierung ist vielschichtig neben der mitbestimmten Einführung Digitaler Werkzeuge ist die richtige Implementierung im Betrieb von entscheidender Bedeutung sowohl für die Akzeptanz als auch für das Wohlbefinden der Beschäftigten. Im Rahmen dieser Beratung werden die Gremien zum einen bei der Einführung neuer Technologien im Betrieb und der Ausübung ihrer Mitbestimmung unterstützt und zum anderen werden beteiligungsorientierte Modelle für den Umgang mit neuen Technologien im Betrieb erarbeitet. Hierbei geht es insbesondere darum Räsonnements gegenüber Technik abzubauen und gleichzeitig für einen reibungslosen Arbeitsablauf zu sorgen.

Künstliche Intelligenz (KI) birgt neben vielen Erleichterungen aber auch viele Herausforderungen im betrieblichen Umfeld. Bei dieser Beratung wird das Gremium dabei unterstützt betriebliche Regelungen für KI zu entwerfen, um z.B. KI-Vereinbarungen mit der Geschäftsführung zu verhandeln. Hierbei wird insbesondere auf die spezifischen Herausforderungen bei Regelungen zu KI eingegangen, da man sowohl arbeitspraktische wie auch rechtliche und sogar ethische Aspekte Betrachten muss.

Betriebsänderungen können viele Gesichter und Ausprägungen haben. In dieser Beratung geht es insbesondere um einen hohen Komplexitätsgrad beispielsweise bei Fusionen, Einführung neuer Technologien oder Standortverlagerungen. Bei komplexen Themen sind in der Regel viele Stakeholder aktiv und es gibt viele verschiedene Dinge meist gleichzeitig zu beachten. Daher unterstützen wir die Gremien in dem wir die Flut an Informationen in zielgerichtete Bahnen lenken und gemeinsam mit dem Gremium beteiligungsorientierte Konzepte Entwickeln, um mit komplexen Betriebsänderungen umzugehen.

Nach der Einführung neuer Technologien muss man diese regelmäßig auf den Prüfstand stellen und ggf. die bisherigen Prozesse nochmal nachjustieren. Im Rahmen dieser Beratung wird geschaut welche Technologien im Unternehmen sind, sei es seit kurzem oder seit längerem. Dabei wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt wie die Beschäftigten mit den Technologien arbeiten und wie diese ineinandergreifen. Ziel ist es am Ende mit dem Gremium Strategien zu entwickeln wie man Technologie besser einsetzen oder auch erweitern kann, um so für eine produktivere und bessere Arbeitsatmosphäre zu sorgen.

Digitale Werkzeuge unterliegen ständigen Veränderungen viele davon bemerkt man nicht aber umfassende Änderungen können Regelungen obsolet machen oder Neuerungen nach sich ziehen die weiteren Regelungen bedürfen. Darum geht es bei dieser Beratung wir unterstützen die Gremien dabei die alten Regelungen für geänderte Technologie Revue passieren zu lassen und erarbeiten dabei gleichzeitig neue Regelungen die den Änderungen gerecht werden und gewohnte Elemente beibehalten. Dabei ist es unser Ziel, hart erkämpfte Fortschritte der ursprünglichen Regelungen beizubehalten.

Betriebliche Qualifizierung, Weiterbildung und Personalentwicklung werden als wesentlicher Teil der Mitbestimmung und Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Interessenvertretung betrachtet. Ziel ist es, dass die Kollegen in ihrer beruflichen Entwicklung aktiv gefördert werden und entsprechende Maßnahmen mit den Interessen der Belegschaft und der Organisation im Einklang stehen. So könnte auch die Anwendung und Gestaltung von Qualifizierungsprogrammen nach dem Mitbestimmungsprozess zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber zum gelungenen Einsatz kommen. Eine faire, transparente und zielgerichtet verfolgte Personalpolitik kann Personalbeschaffung vereinfachen, Personalplanung und Personalentwicklung sicherstellen und zu langfristiger Personalbindung und damit zu nachhaltigem Unternehmenserfolg durch Know-how und Wissenstransfer führen.

Mittlerweile gibt es für so ziemlich jedes betriebliche Thema verschiedene Anwendungen, um die Arbeit zu erleichtern. Je mehr dieser Anwendungen im betrieblichen Alltag genutzt werden desto komplizierter wird es. Daher hilft es Gremien, wenn man mittels IT-Rahmenvereinbarungen eine Grundlage für die Einführung neuer Anwendungen bildet. Dies verschafft den Gremien die nötigte Luft zum atmen und stellt einen Rahmen für einzuführende IT-Systeme dar. Ziel dieser Beratung ist es, eine IT-Rahmenvereinbarung zu entwerfen die eine große Zahl einfacher Anwendungen regeln kann ohne immer wieder in eine Auseinandersetzung mit der Geschäftsführung treten zu müssen.

Romina Blankenburg

Teamassistenz
Dipl. Verwaltungsbetriebswirtin (VWA)

Arbeitsschwerpunkte:

  • Verwaltungsmitarbeiterin
  • Seminar-/ und Veranstaltungsmanagement
  • Organisation
  • Öffentlichkeitsarbeit

Durch die Stärkung der Mitbestimmung eine Stärkung der Arbeitnehmerinteressen erreichen

Die Partner

Ver.di

IGBCE

NGG

EVG

IG BAU

GEW

GdP

Wir als TTBS unterstützen euch nicht allein, sondern arbeiten eng mit den DGB und seinen Gewerkschaften zusammen. 

Darüber hinaus wir sind Teil eines bundesweiten Netzwerks von Technologieberatungsstellen. Auf diese Weise können selbst komplexeste Themen sicher und nachhaltig erarbeitet und gelöst werden.

DGBBWT

Verdi Bildungswerk

Arbeit & Leben

Auch in Thüringen haben wir starke Partner an unserer Seite, die uns in Bildungsfragen unterstützen und gemeinsam mit uns Konzepte für „Gute Arbeit“ entwickeln und diese in Betrieben umsetzen.

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